Apotheken helfen Apotheken
Soziale Verantwortung bei marpinion

Helfen durch Bildung

Die Weiterbildung von qualifiziertem Apothekenpersonal ist für marpinion® eine Herzensangelegenheit. Vor dem Hintergrund, dass Bildung insbesondere in vielen afrikanischen Ländern noch immer weniger gut zugänglich, bezahlbar und mit dem Alltag vereinbar ist, möchten wir uns dort sozial engagieren. Mit dem Projekt „Apotheken helfen Apotheken“ starten wir ab November 2021 eine große Spendenaktion, an welcher sich unsere ApoChannel®-Teilnehmer:innen aktiv beteiligen können.

Mit der erreichten Spendensumme werden Online Kurse für die Ausbildung pharmazeutischen Fachpersonals ermöglicht. Es werden alle Views* innerhalb des Zeitraums vom 01. November bis 31. Januar 2022 gezählt. In diesem Zeitraum wollen wir gemeinsam 500.000 Views* erzielen!  

*View= vollständig angesehener Beitrag pro Teilnehmer:in

Wir spenden 1 Cent pro View*

Unser Koorperationspartner
Apotheker helfen e.V.

Bereits zum wiederholten Male engagieren wir uns sozial in Kooperation mit Apotheker helfen e.V.
Der Verein unterstützt die Ausbildung pharmazeutischen Personals in Entwicklungsländern über ein digitales Weiterbildungsprogramm (EPP). Umgesetzt wird dies durch die gemeinnützige unabhängige Organisation Ecumenical Pharmaceutical Network (EPN), welche sich für die pharmazeutische Ausbildung in Sub-Sahara-Afrika einsetzt.

„Es gibt in vielen Ländern südlich der Sahara zu wenig Bildungseinrichtungen, insbesondere im kaufmännischen, medizinischen und pharmazeutischen Bereich. Aufgrund des großen Mangels an pharmazeutischen Fachkräften arbeiten in den Apotheken oft ungelernte Mitarbeiter. Mit diesem E-Learning-Projekt wollen wir nicht die formalen Ausbildungsgänge ersetzen, sondern den ungelernten Kräften die Grundlagen pharmazeutischen Fachwissens vermitteln, um die tägliche Arbeit dieser Menschen zu verbessern und damit letztlich auch die Sicherheit für die Patienten zu erhöhen.“

Dr. Andreas Wiegand Geschäftsführer
von Apotheker helfen e.V.

Der EPP-Kurs im Detail

Mit der erreichten Spendensumme unterstützen wir den EPP-Kurs "Essentials of Pharmaceutical Practice". Der Kurs dient dazu, Wissenslücken afrikanischer Krankenschwestern zu schließen, welche hauptsächlich in Apotheken arbeiten. 
Er vermittelt relevantes Wissen und praktische Fähigkeiten, um die Qualität der pharmazeutischen Dienstleistungen vor Ort zu verbessern. Die EPP-Ausbildung deckt alle Punkte der Apothekenarbeit ab, einschließlich Aspekte der öffentlichen Gesundheit, ethische Aspekte und Kommunikationsfähigkeiten.

Die Probleme vor Ort

  • Fehlendes pharmazeutisches Know-How
  • Falsche Dosierung
  • Unzureichende Organisation der Lieferketten
  • Arzneimittelengpässe
  • Lagerungs-, Abgabe- und Beratungsfehler
  • Keine Kühlsysteme
  • Patienten werden nicht richtig über Medikamente informiert und nicht immer mit nötigem Respekt behandelt

Die Erfolgsgeschichten

Vanessar Ledorko
Beneficiary 2014–2017

„I am now a qualified Pharmaceutical Technician, thanks to EPN.“

Loveness Soko
Beneficiary 2018–2021

„Ich möchte EPN dafür danken, dass ich dieses Stipendium erhalten habe. Ehrlich gesagt, hätte ich es nicht geschafft, die Gebühren zu bezahlen oder an diesem Weiterbildungsprogramm teilzunehmen.

Aus diesem Grund bin ich sehr dankbar. Die Schule hat mir geholfen, Wissen zu erlangen, das ich vorher nicht hatte, z.B. über die Dosierung und Beratung von Medikamenten an Patienten, sowie die Zusammenarbeit mit den Verordnern, um unseren Patienten die richtigen Medikamente zu geben. Mit dem Wissen, das ich erworben habe, bin ich in der Lage, auf den Bestand im Großlager zuzugreifen und ihn zu verwalten, was zu einer Verringerung der Fehlbestände an Medikamenten und Arzneimitteln sowie zu einer Reduzierung des Verfalls von Medikamenten geführt hat und Wissen über die richtige Lagerung von Medikamenten und Abgabepraktiken an die Menschen weiterzugeben, mit denen ich in der Apotheke arbeite.“

Richard Neci Cizungu
Executive Director, EPN

“Der Zweck dieser Lernplattform ist nicht, einen neuen Kader von Gesundheitsfachkräften zu schaffen, sondern diejenigen, die bereits in Gesundheitseinrichtungen arbeiten, mit den grundlegenden Kenntnissen und Fähigkeiten zu unterstützen, die für die Erbringung qualitativ hochwertiger Dienstleistungen erforderlich sind.
 
In einer Welt, die sich mit hoher Geschwindigkeit bewegt und schnelle Reaktionen erfordert, sollten sich die Lernmöglichkeiten genau daran anpassen. Das Beste, was man tun kann, ist, sich ständig weiterzubilden und sich Zeit zu nehmen, das Gelernte anzuwenden. Ich wünsche allen Fachkräften im Gesundheitswesen das Beste, um Wissen zu erlangen, zu teilen und positiv zu beeinflussen.“

Partner und Verlinkungen